Was ist Spam?

1937 hat eine Fabrik für Konservendosen einen kleinen Wettbewerb veranstaltet, in dem Kunden einen Namen für ein Fleischprodukt in Dosen finden sollten. Der Hauptgewinn waren sensationelle, unglaublich heftige 50 US-Dollar. Der gefunden Begriff war dann am Ende "Spam" = Spiced Ham.

Spam eroberte dann den amerikanischen Markt im Sturm und hatte bis vor etwa 20 Jahren rein gar nichts mit "Blödsinn", "unnützem Zeug" oder billigem Betrug" zu tun.

Monty Python brachte dann den Stein ins Rollen, die vor 25 Jahren ungefähr den Song "Spam - wonderful Spam" produzierten. Wie Spam in den deutschen Sprachgebrauch gelang, ist bis heute unklar. Er ist jedoch der Oberbegriff geworden für alle Aktivitäten geworden, in denen uns andere Personen irgendeinen Blödsinn andrehen wollen, unwahre Geschichten verbreiten oder und einfach mit unsinnigen E-Mails bombardieren.

Gegen Spammer vorzugehen ist möglich, aber meist nicht wirklich von Erfolg gekrönt, da "einfacher" Spam in Deutschland zwar als Unding, nicht aber als Straftat gehandhabt wird.


Abhilfe:
Das können Sie gegen Spammer tun:
Spammer gibt es viele. Sei es eine E-Mail "Werbung" für eine private Homepage, 0190er Angebote oder wie man am Schnellsten zu 1.000.000 € kommt. Den Spammer selbst kostet so eine E-Mail höchstens etwas Zeitaufwand, aber kaum Geld. Uns allen aber kostet es Gebühren für die Internetverbindung, die gesamte Onlinezeit also, was bei großen Spammails schnell mal zu 3-4 Minuten online bedeuten kann. Und wenn man dann mal 3 Wochen im Urlaub ist, ist das Postfach überlaufen.
Man kann einen Filter setzen und den Absender blockieren, aber leider haben Spammer meist sehr viele Adressen, mit denen sie verschicken können.
Inzwischen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Programme die auf Grund verschiedenster Techniken EMails kategorisieren, wodurch eine weitere Aktion (löschen, verschieben, ...) möglich ist. Einige Firmen bieten eine Dienstleistung zur Spam Abwehr an. Diese Firmen überwachen das Internet auf EMails und können auf Grund der z. B. Anzahl einer EMail eine Kategorisierung vornehmen.

Generell ist der Einsatz solcher Produkte vorteilhaft aber genau abzustimmen.

Der beste Weg ist grundsätzlich erstmal nur definierte EMail-Konten einzurichten und auf Catch-All bzw. Default EMail-Konten zu verzichten. 

 
Letztes Update:  12:59 28/05 2004